Internetsüchtig? Nein danke!

wmf-125x125Ich habe jetzt schon seit längerer Zeit nicht mehr am Webmaster Friday teilgenommen. Als ich das Wochenthema sah, habe ich beschlossen meinen Senf hier auch einmal wieder zum Besten zu geben. Grundsätzlich ist mir in letzter Zeit vermehrt aufgefallen, das in Restaurants oder sogar auf Stammtischtreffen das Handy permanent offen auf dem Tisch liegt und selbst während des Essens regen Gebrauch davon gemacht wird. Antworten auf eingehende neue Facebook- Nachrichten werden für andere Gäste hör- und sichtbar via Spracherkennung unverzüglich beantwortet. Diese Vorgehensweise wird im übrigen nicht nur durch junge Leute praktiziert, sondern auch von Personen älterer Semester.

Versuch: Optimaler Umgang mit dem World Wide Web

Hier wurde ja nicht gefragt was mich besonders aufregt, sondern wie wir selbst mit dem Internet im täglichen Gebrauch umgehen. Um es vorweg zunehmen. Für mich ist das Internet ein Mittel zum Zweck. Spiele halte ich persönlich für reine Lebenszeitverschwendung. Das Internet hilft mir ein wenig Geld zu verdienen. Facebook und Google + helfen mir geschäftliche Kontakte aufzubauen. Ein wichtiger Draht zur Außenwelt ist mein E-Mail Account. Dazu habe ich feste Zeiten die ich am PC verbringe. Ich schreibe mir wenn möglich täglich eine ToDo Liste, die ich versuche erfolgreich und relativ zeitnah abzuarbeiten. Neben dem geschäftlich Umgang mit dem Internet gibt es selbstverständlich auch noch die private Nutzung. Einkäufe in diversen Online Shops nehmen auch etwas Zeit in Anspruch.

Online mit PC und Laptop

Um es auf den Punkt zu bringen: ich besitze kein Smartphone. Daran soll sich auch nichts ändern. Ich arbeite täglich mit einem stätionären PC oder auch einem Laptop in der eigenen Wohnung. Wenn ich außer Haus gehe bin ich in der Regel nicht geschäftlich erreichbar und kann auch keine Nachrichten checken bzw. beantworten. Diesen Luxus erlaube ich mir.

Internetfreie Zeit einplanen

Grundsätzlich bin ich im Urlaub offline. Alle zwei bis drei Tage mal Mails checken reicht da vollkommen. Auch an Wochenenden und Feiertagen versuche ich das zu praktizieren.

Fazit

Diese Regeln habe ich mir aufgestellt, nachdem ich merkte das mein Zeitaufwand im Internet immer größere Maße annahm. Es gab im Prinzip kein Anfang und kein Ende. So weit das ein Smartphone vor mir auf einem Restauranttisch liegt, wollte ich es nicht kommen lassen. Das Smartphone hatte ich damals schon.


Kommentare

  1. meint

    Bin auch kein Smarti-Tipper. Nervt mich viel zu sehr. und ich kann über dies das Ding auch mal auslassen und es zu Hause lassen, wenn ich privat unterwegs bin. Mal internetfrei zu machen ist sicher gut, aber verteufeln werde ich die Vorzüge des Internet sicher auch nicht. Wie bei vielem im Leben denk ich, “macht die Dosis das Gift”
    HG Hans

  2. meint

    Hallo Egon,
    die ständige Tipperei auf dem Smartphone finde ich auch total nervig. Die Welt wird bestimmt nicht untergehen, wenn man mal 2 Stunden nicht erreichbar ist. im Gegenteil, ich finde es wichtig, auch mal seine Ruhe zu haben und sich ganz auf andere Dinge konzentrieren zu können.
    Viele Grüße
    Ann-Bettina

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